Kirche Simonswolde

Die evangelisch-reformierte Simonswoldmer Kirche steht im ostfriesischen Simonswolde, Gemeinde Ihlow.
Die Kirche hatte mindestens einen Vorgängerbau aus Holz. Dieser stand vor dem Dorf auf den „Bargen“ und wurde am 14. Dezember 1287 bei der Luciaflut zerstört. Die heutige Kirche wurde anschließend auf einer drei Meter hohen Warft im Dorfkern im Stil der Spätgotik als Einraumkirche errichtet.

Die spätgotische, heute evangelisch-reformierte Kirche in Simonswolde mit polygonalem Chor aus dem 15. Jh. entstand um 1300, sie wurde als Einraumkirche gebaut. Die Nordwand ist fensterlos, die Fenster der Ost- und Südwand haben breite Spitzbögen. Anfang des 15. Jahrhunderts wurde der Chor angebaut. Die Westwand wurde 1791 erneuert und der Eingang an die Westseite verlagert. 1967 fand die letzte große Renovierung statt. Die Kanzel wurde zur Nordseite versetzt, das Gestühl und der Innenputz erneuert. Die Kanzel von 1598 zeigt Formen der Renaissance. In der Kirche befindet sich eine sehenswerte mittelalterliche Grabplatte aus rotem Sandstein, auf der eine betende Menschengestalt dargestellt ist. Nördlich der Kirche steht ein mittelalterlicher Glockenturm mit Parallelmauerwerk.